Kurzer geschichtlicher Abriss

Die Max-Taut-Schule mit der großen Aula

1927

Der Architekt Max Taut (1884-1967) gewinnt den Wettbewerb für den Bau einer Schulgruppe in Berlin Lichtenberg.

1929– 1932

Bau der Schule, mit der Aula im Mittelpunkt der Schulanlage, konzipiert auch für die Nutzung als Veranstaltungsort für das gesamte Stadtviertel.

1931

Die Berufsschule für Jünglinge, die 39. Volksschule und die Knabenmittelschule werden eröffnet.

1932

Inbetriebnahme der großen Aula

bis 1945

Nutzung der Schulgebäude für unterschiedliche Schulen (u.a. eine Mädchenberufsschule), Nutzung der Aula später als UFA-Kino. Die Aula brennt in den letzten Kriegstagen vollständig aus.

1945

Wiedereröffnung der Berufsschule Berlin-Lichtenberg und Fortführung des Schulbetriebs mit verschiedenen Ausrichtungen unter provisorischen Bedingungen. Die Aula wird gesichert ist aber nicht nutzbar.

Seit 1992

Oberstufenzentrum Versorgungs- und Reinigungstechnik, nähere Informationen zur Max-Taut-Schule unter: www.max-taut-schule.de

1992

Beginn der Sanierung des größten Reformschulbaus der Weimarer Republik durch das Architekturbüro Pitz&Hoh im Auftrag des Bezirksamts Lichtenberg von Berlin.

1997

Die Schule erhält den Namen „Max-Taut-Schule“.

2002-2007

Umfassende Sanierung der Max-Taut-Aula aus Mitteln des EU-Programms Urban II, der Gemeinschaftsaufgabe Infrastruktur und des Landes Berlin.

Dezember 2007

Feierliche Wiedereröffnung der Aula. 

 

Flyer zur Geschichte der Max-Taut-Aula (PDF-Download)

 

Die Zahlenangaben sind entnommen: Bezirksamt Lichtenberg von Berlin Abt. Bau- und Wohnungswesen Hochbauamt (Hrsg.) Max-Taut-Schule Lichtenberg, Berlin 1997